Ärzte diskutieren im EVK Hamm über Komplikationen in der Darmkrebsbehandlung

Darmkrebs zählt zu den am besten erforschten Krebsarten beim Menschen. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig und die Ärzte in Deutschland wenden neue und schonende Therapien an. Aber noch immer ist keine Therapie nebenwirkungsfrei oder sicher komplikationslos.
Das Darmzentrum Hamm-Süden hatte nun rund 40 niedergelassene und am Krankenhaus tätige Ärzte zu Gast, die sich über die neuesten Erkenntnisse informierten und austauschten.

Neue Medikamente erfordern besondere Vorsichtsmaßnahmen, neue endoskopische Methoden machen eine Revisionsoperation überflüssig. Werden diese modernen Techniken eingesetzt, können auch komplexe Therapieschemata beim multimorbiden Patienten eingesetzt werden. Das Risiko einer möglichen Komplikation sollte dann nicht dazu führen, diesen Patienten eine konsequente Behandlung vorzuenthalten.

Die Referenten Prof. Dr. Christian Peiper (Chefarzt Allgemein- u. Viszeralchirugie) und Dr. Ulrich Kandzi (Chefarzt Gastroenterologie) aus dem Vorstand des Darmzentrums sowie die Chefärzte der Hämato-Onkologie Elisabeth Lange und Dr. Dr. Heinz A. Dürk, Dr. Thilo Vormann (Chefarzt Strahlentherapie) und Lars Jansen, Leiter der radiox-Praxis für Strahlentherapie informierten Kolleginnen und Kollegen über den sicheren Umgang mit Komplikationen in der Darmkrebstherapie.

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